| Tim Dämgen fährt erneut in die Top-10 |
| Beim 9. Lauf zum ADAC VW Polo Cup im niederländischen
Zandvoort konnte Tim Dämgen erneut mit einer starken Leistung glänzen.
Vor fast 50.000 Zuschauern fuhr der Simmerner auf der anspruchsvollen
Rennstrecke in der Nähe von Amsterdam in einem packenden Rennen auf Platz
sieben.
Nach dem freien Training sah es zunächst nach einem schwierigen Wochenende für den 17-Jährigen aus. "Irgendwie habe ich den Dreh auf diesem schwierigen Kurs noch nicht herausgefunden. Es ist mir noch nicht gelungen, in allen Sektoren das Optimum heraus zu holen und das Ganze zu einer wirklich schnellen Runde zusammen zu fügen. Ich denke aber, dass mir das im Zeittraining besser gelingt, denn die Fehler sind mir bekannt. Auch am Setup meines Polos muss ich noch etwas feilen", so Tim Dämgen nach dem freien Training. Sein Vorhaben konnte der Simmerner auf dem 4,307 km langen Dünenkurs am Abend im Qualifying prompt umsetzen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sicherte sich der VW-Polo-Pilot den 10. Startplatz für das Rennen am Sonntag. "Zunächst hatte ich ein wenig Probleme, dann gab es einen Trainingsabbruch wegen eines Unfalls. Als die Sitzung dann wieder frei gegeben wurde, habe ich mich von Runde zu Runde steigern können. Nun hoffe ich, auch im Rennen unter den Top-10 ins Ziel zu kommen", so der Simmerner. Am Rennsonntag erwischte Tim Dämgen bei strahlendem Sonnenschein einen guten Start und konnte seine Position behaupten. "Die ersten Runden waren, wie immer im Polo Cup, ein wenig hektisch. Ich habe mich darauf konzentriert, in dieser Phase nicht irgendwo anzuecken und vor allem keinen Boden zu verlieren. Dann habe ich schnell meinen Rhythmus gefunden und konnte mich zunächst um eine Position verbessern. Im letzten Drittel des Rennens konnte ich dann nochmals zulegen und bin am Ende auf Position sieben ins Ziel gekommen", schilderte der Simmerner sein Rennen und weiter: "Bei der Leistungsdichte im ADAC VW Polo Cup kann ich mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Vor allem konnte ich die guten Ergebnisse der letzten Rennen bestätigen und freue mich nun auf das Saisonfinale in Hockenheim."
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